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11.03.2016
Verkaufsoffene Sonntage
pixabay_street-66776_640 Der Handelsverband NRW Aachen · Düren · Köln teilt völlig zurecht heute mit, was auch unserer Einordnung entspricht:
Neue Sichtweise geht zu Lasten der schwächeren Stadtteile
Köln – 11.03.2016 Die Diskussion über die Ladenöffnungszeiten ist fast so alt, wie der Handel selber und man mag sie eigentlich gar nicht mehr füh-ren, doch bekommt sie aktuell wieder eine neue Qualität.

Durch ein neues Ladenöffnungsgesetz wurde vor einigen Jahren die Zahl der möglichen Sonntage für eine Stadt wie Köln durch den Gesetzgeber stark reduziert. Die gesetzlichen Vorgaben wurden dann durch die politisch Verantwortlichen in Köln noch weiter eingedampft.
Wir als Vertreter des Handels haben damals davor gewarnt, dass diese Regelung gerade zu Lasten der kleineren Veedel in Köln gehen könnte, die nur über eine begrenzte Kraft und ebensolche finanziellen Ressourcen verfügen.

Das Ergebnis des aktuellen Ratsbeschlusses zu den Sonderöffnungen in Köln hat unsere Befürchtung leider bestätigt. Die Initiativen in den kleinen Stadtbezirken, getragen vom persönlichen ideellen und finanziellen Einsatz der jeweiligen Werbegemeinschaften in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen etc. findet bei der Politik keine Anerkennung mehr.

Das Engagement des örtlichen Handels für sein Veedel wird von ihm auf Dauer eingestellt und die fehlende wirtschaftliche Basis, wird dazu führen, dass viele Händler ihre Geschäfte schließen werden. Nach und nach werden weitere Strukturen in diesen Vierteln verschwinden – kulturelle und soziale Angebote werden ebenso hierunter leiden wie die Versorgung mit Lebensmitteln oder die mit ärztlicher Leistung.

In vielen kleineren Städten ist dies schon eingetroffen und Politik und Verwaltung sind wach geworden. Jetzt versucht man mit vereinten Kräften an diesen Standorten wieder Strukturen zu schaffen, die denen von früher ähneln und den Menschen wieder mehr Lebensqualität bieten sollen.

Der stationäre Handel braucht eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten, um bestehen zu können. Die Verbraucher kaufen ein - wann und wo sie wollen. Die höchsten Umsätze macht der Online-Handel übrigens an den Sonntagen, die in Städten wie Köln zum historischen Zankapfel geworden sind. Der Konsument hat seine Möglichkeiten erkannt, die Kölner Politik anscheinend noch nicht. Wenn der stationäre Handel verschwunden ist, wird er nicht mehr wiederkommen. Das lässt sich in vielen Kommunen leidvoll beobachten. (Jörg Hamel)

Beispielfoto: pixabay.com
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